GOLF. GERMANIA: Rund 500 Millionen Bälle gehen pro Jahr verloren – ein Großteil in Gewässern. Golf-Sustainable-Expertin Petra Himmel geht dem Thema Fischfutter-Ball mit Golfballtauchern auf den Grund.
Der Golfball aus Fischfutter stößt auf große Nachfrage. „Nein, bei dem Produkt läuft alles prima“, erklärt der Verkäufer bei Golf-Kontor, einem Großhändler für Golfplatzausstattung,zufrieden. Schließlich ist der „Fischfutter-Ball“ für Golfer dann die Lösung, wenn sie viele Bälle in Gewässern verlieren und sich Gedanken über ein Langzeitproblem machen – Golfbälle zersetzen sich nicht. Ein normaler Golfball aus Surlyn oder Urethan braucht mindestens 100 Jahre um sich aufzulösen, es kann aber auch deutlich länger dauern. Schon bei einer kleinen Beschädigung der Schale können Bälle laut Studien aber auch Schadstoffe freisetzen. Weltweit geht die Golfballindustrie übrigens davon aus, dass rund 500 Millionen Bälle pro Jahr verloren werden – ein guter Teil davon in Gewässern.









