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NEL MONDO… FEDERAZIONE GOLF GERMANIA
By@Patrizia Pierbattista By@Mirella Pierbattista BY@Elisa Nardocci Avv.By@EXIBI
By@Redazione
Augusta/USA – Lily Reitter hatte bisher ihre Erfolge im Dress der Tricolore erspielt, hat sich aber dazu entschieden, ab 2026 für Deutschland an den Start zu gehen. Die Einladung zu diesem noch jungen, aber ungemein prestigeträchtigen Turnier hat sich die heute 17-Jährige mit ihrem Sieg bei der R&A Girls Amateur Championship 2025 gesichert.
2024 hatten Helen Briem und Chiara Horder zuletzt die deutschen Farben in Augusta vertreten. Beide sind inzwischen ins Profilager gewechselt. Dieser Schritt steht bei den beiden Athletinnen, die 2026 unter Schwarz-Rot-Gold antreten, noch nicht so unmittelbar bevor, aber die Wahrscheinlichkeit, auch die Namen Back und Reitter in einigen Jahren auf den Touren der Welt zu sehen, ist sehr hoch.
Man gibt alles
Am Montag wurde trainiert und am Dienstag geht es auf die offizielle Proberunde. Charlotte Back ist seit Sonntag vor Ort und hat es entspannt angehen lassen.
Das Programm in Augusta hat es für die Athletinnen, die dabei sein dürfen, in sich, denn tatsächlich sind bei diesem Turnier die Augen der Golfwelt auf die Talente aus aller Welt gerichtet.
Entsprechend hat die Athletin des GC St. Leon-Rot auch maximalen Support aus der Heimat an ihrer Seite: „Natürlich werde ich viel Zeit mit meiner Familie verbringen, die extra kommt. Und mit Buhli (Trainer Sebastian Buhl, Anm. d. Red.) werde ich etwas trainieren. Gegen Ende der Woche werde ich den Proshop anschauen und mal sehen, was sich da so finden lässt.“ Souvenirs aus Augusta wird es sicher so einige geben, die in Familie und Freundeskreis rasanten Absatz finden.
Ein paar der anderen Teilnehmerinnen kennt Charlotte Back schon vom US-College-Golf. Sogar eine Teamkameradin aus Arizona wird im Feld sein: „Von daher wird das sehr spaßig.“
Traum geht in Erfüllung
Charlotte Back hatte als eines der großen Ziele für 2026, in Augusta dabei zu sein: „In diesem Jahr beim ANWA zu spielen, war ein großer Traum von mir. Ich bin überglücklich, dass es jetzt tatsächlich losgeht. Ich möchte so viele Eindrücke wie möglich mitnehmen und diese Woche sowie Augusta National einfach genießen. Es ist eine riesige Ehre, dort sein zu dürfen und ich freue mich, das mit meiner Familie und Trainern teilen zu können. Es wird ein Erlebnis, was man nicht immer bekommt. Darauf habe ich hart hingearbeitet.“
In der Saison hat die deutsche Nationalspielerin eine solide Form gezeigt und konnte in den USA schon einige Turniere in der Top Ten abschließen: „Ich habe ordentlich gespielt. Ich bin leider am Rücken verletzt, was es schwer macht, viel zu trainieren und vor allem schmerzfrei zu spielen. Aber man gibt sein Bestes im Training und bei Turnieren.“
Lily Reitter nun unter deutschen Farben
Lily Reitter ist in Deutschland noch nicht so bekannt, weil sie mit einer doppelten Staatsbürgerschaft bislang für Frankreich gespielt hatte. Ihre größten Titel waren in 2025 der Sieg bei den R&A Girls Amateur Championship und der French International Ladies Championship. Der Sieg beim Turnier im Conwy GC gegen die Engländerin Charlotte Naughton, der Siegerin der German Girls’ International Amateur Championship, war der Schlüssel für Reitter, nun in Augusta dabei zu sein.
Der Schritt, nicht länger für die französische Nationalmannschaft zu spielen, hatte Gründe, die keine große Rolle mehr spielen sollen: „Für Deutschland zu spielen, war einfach eine Entscheidung, um mein Wohlbefinden zu schützen und gleichzeitig meine deutschen Wurzeln zu würdigen, auf die ich genauso stolz bin wie auf meine französischen.“
In Deutschland hat sich das Talent, das mehrere Orte weltweit im Jahr als Trainingsstützpunkte genutzt hat und in diesem Sommer fest in die USA gehen wird, dem GolfPark Gerolsbach angeschlossen. Noch ist Reitter der deutschen Sprache nicht mächtig, wird aber an der University of Virginia, ihrer neuen Heimat, die Sprache als Nebenfach belegen.
Auch Reitter, die in Spanien oft im CG Torremirona in Navata trainiert hat, kennt einige der Teilnehmerinnen des so prestigeträchtigen Turniers von vielen internationalen Auftritten, darunter auch beim Ping Junior Solheim Cup.
Rahmenprogramm
Am Abend vor der ersten Wettkampfrunde sind alle Teilnehmerinnen zum Chairman’s Dinner im Augusta National eingeladen. „Da dies mein erstes ANWA ist, weiß ich nicht so recht, was mich erwartet, aber ich bin mir sicher, dass es etwas ganz Besonderes wird“, freut sich Lily Reitter auf diesen Abend.
Am Abend der Proberunde auf Augusta National dürfen die Athletinnen mit jeweils bis zu drei Gästen im Berckmans Place die Location an Bahn 5 erleben, die zu den exklusivsten Hospitality-Orten des Weltsports gezählt wird. Sogar das Merchandising im unter Insidern als „BP“ bekannten Bereich unterscheidet sich von den Artikeln, die jedermann erwerben kann.
Atemberaubend
Auch für Lily Reitter geht mit der Teilnahme am ANWA ein Traum in Erfüllung: „Es bedeutet mir alles, Teil dieses Turniers zu sein. Jede junge Golferin träumt davon, beim Augusta National Women’s Amateur zu spielen! Jeder, der sich für Golf begeistert, schaut sich das Masters an. Jetzt die Gelegenheit zu haben, auf genau diesem Platz zu spielen, auf dem Jahr für Jahr Geschichte geschrieben wird, ist einfach atemberaubend!“
Gespannt ist Reitter auf die lokalen Caddies, die von den Gastgebern gestellt werden: „Ich habe noch nie eine Turnierrunde mit einem professionellen Caddie gespielt. Daher bin ich gespannt, wie das meinem Spiel helfen wird!“
Neben Golf ist die nun für Deutschland startende Athletin auch gerne auf den Pisten der Welt unterwegs. Bis Anfang März hatte Reitter die Golfschläger gegen Skier eingetauscht und war in Colorado im Schnee unterwegs: „Daher habe ich nicht viel Golf gespielt, da ich in Colorado weder spiele, noch trainiere. Ich hatte jedoch die Gelegenheit, beim Junior Invitational in Sage Valley zu spielen. Das war einfach unglaublich! Ich habe zwar nicht mein bestes Golf
gespielt, aber ich habe das Gefühl, viel gelernt zu haben, da Sage Valley Augusta und Champions Retreat sich ziemlich ähnlich sind. Ich bin zuversichtlich, was mein Spiel bei der ANWA angeht, aber ich setze mir keine Erwartungen. Ich bin einfach nur dort, um die Erfahrung zu genießen und einen Schlag nach dem anderen und einen Tag nach dem anderen zu nehmen.“
Junges Turnier
Junges Turnier
Die Augusta National Women’s Amateur ist noch ein vergleichsweise junges Turnier. Es wurde 2018 gegründet, um dem Damengolf zusätzliche Aufmerksamkeit zu verschaffen und diesem Bereich des Sports auf großer Bühne noch mehr Strahlkraft zu geben. Schon die erste Austragung im Jahr 2019 setzte ein deutliches Zeichen: Jennifer Kupcho, damals Führende im World Amateur Golf Ranking, spielte auf dem Augusta National eine beeindruckende Finalrunde und trug sich als erste Siegerin in die Historie des Turniers ein.
Im Jahr 2020 musste die Veranstaltung pandemiebedingt ausfallen. 2021 setzte sich dann die Japanerin Tsubasa Kajitani im Play-off gegen Emilia Migliaccio durch. Ein Jahr später sorgte Anna Davis für ein weiteres bemerkenswertes Kapitel. Die damals erst 16-Jährige gewann mit insgesamt drei Schlägen unter Par und ist bis heute die jüngste Siegerin dieses Titels.
2023 triumphierte erneut die damalige Nummer eins im World Amateur Golf Ranking. Rose Zhang entschied das Turnier erst am zweiten Extraloch des Play-offs gegen Jenny Bae für sich. Bei der Team-WM in Paris hatte Zhang gemeinsam mit Helen Briem bereits den besten Einzelscore aller Spielerinnen für ihr jeweiliges Team in die Wertung gebracht.
2024 bewies die Engländerin Lottie Woad auf den letzten Bahnen starke Nerven. Mit Birdies an drei ihrer letzten vier Löcher sicherte sie sich den Sieg mit einem Schlag Vorsprung vor Bailey Shoemaker.
Für einen weiteren Eintrag in die Geschichtsbücher sorgte 2025 Carla Bernat Escuder. Die Spanierin gewann gegen Asterisk Talley, stellte mit insgesamt zwölf unter Par einen neuen Turnierrekord auf und verbesserte die bisherige Bestmarke um zwei Schläge. Gleichzeitig war sie die erste Spielerin aus Spanien, die diesen Titel gewann.
Modus
Das Turnier wird im Zählspielformat über insgesamt 54 Löcher entschieden. Die ersten 36 Löcher werden an zwei Wettkampftagen, am 1. und 2. April 2026, auf den Plätzen „Island“ und „Bluff“ des Champions Retreat GC in Augusta gespielt. Im Anschluss erhält das gesamte Feld am 3. April die Gelegenheit, eine offizielle Trainingsrunde auf dem Augusta National GC zu absolvieren, kurz bevor dort das Masters gespielt wird.
Die Entscheidung fällt dann einen Tag später auf dem traditionsreichen Platz, der für die allermeisten Golfer auf immer nur ein Sehnsuchtsort bleiben wird. Für die Finalrunde qualifizieren sich nur die besten 30 Spielerinnen.
Für die Siegerin ist der Titel mit außergewöhnlichen Privilegien verbunden. Sie erhält Startrechte für die kommenden fünf Austragungen der Augusta National Women’s Amateur sowie Einladungen zur U.S. Women’s Open, zur Women’s British Open und zur Chevron Championship. Hinzu kommen Teilnahmerechte für sämtliche Amateurmeisterschaften der USGA, des R&A und der PGA of America.
Zusammensetzung des Feldes
Das Teilnehmerfeld der Meisterschaft 2026 setzt sich aus Spielerinnen zusammen, die sich über klar definierte Kriterien qualifiziert haben. Einen festen Startplatz erhalten die amtierenden Siegerinnen der U.S. Women’s Amateur, der Women’s Amateur, der Women’s Amateur Asia-Pacific, der Girls’ Amateur, der U.S. Girls’ Junior sowie der Girls’ Junior PGA Championship. Ebenfalls qualifiziert ist die aktuelle NCAA-Division-I-Einzelmeisterin.
Hinzu kommen die Siegerinnen der Augusta National Women’s Amateur aus den zurückliegenden fünf Jahren. Darüber hinaus erhalten die 30 bestplatzierten Spielerinnen aus den Vereinigten Staaten gemäß dem abschließenden Women’s World Amateur Golf Ranking des Jahres 2025 einen Platz im Feld, sofern sie sich nicht bereits über ein anderes Kriterium qualifiziert haben.
Ergänzt wird das Teilnehmerfeld durch die 30 bestplatzierten Spielerinnen des endgültigen Women’s World Amateur Golf Ranking 2025 außerhalb der USA, sofern sie nicht bereits anderweitig startberechtigt sind. Zusätzlich besteht für das Augusta National Women’s Amateur Committee die Möglichkeit, Sondereinladungen auszusprechen.
Bisherige Teilnehmerinnen aus Deutschland
Ein Blick auf die bisherigen deutschen Teilnehmerinnen zeigt, dass Schwarz-Rot-Gold seit der Premiere immer wieder im Feld vertreten war. Bei der ersten Austragung im Jahr 2019 gingen Leo Harm aus St. Leon-Rot und Sophie Hausmann vom GC Hubbelrath an den Start. 2020 wurde das Turnier aufgrund der Corona-Pandemie nicht ausgetragen.
2021 waren Paula Schulz-Hanßen vom GC St. Leon-Rot und Paula Kirner vom Frankfurter GC dabei. Ein Jahr später war Deutschland gleich mit drei Spielerinnen vertreten: Paula Schulz-Hanßen, Aline Krauter vom Stuttgarter GC Solitude und Alexandra Försterling vom G&LC Berlin-Wannsee.
2023 stand mit Helen Briem aus Stuttgart eine deutsche Spielerin im Feld. 2024 war die inzwischen auf der LPGA Tour angekommene Athletin vom SGC Solitude erneut dabei und hatte mit Chiara Horder aus St. Leon-Rot deutsche Gesellschaft. 2025 war hingegen keine Spielerin aus Deutschland bei der Augusta National Women’s Amateur vertreten.
2022 schafften mit Aline Krauter und Paula Schulz-Hanßen zwei Deutsche den Cut, wobei Krauter am Ende sogar auf Rang acht stand, während „PSH“ Platz 22 erspielte. In allen anderen Jahren waren die Deutschen am Cut gescheitert.
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